Was ist Hallenschlagball?
Hallenschlagball ist eine Variante des deutschen Schlagballs in geschlossenen Hallen und auf verkleinerten Spielfeldern und ist der russischen Sportart Mini-Lapta sehr ähnlich.
Es handelt sich um ein zweiseitiges Mannschaftsspiel. Das Spiel wird auf einem rechteckigen Feld ausgetragen, das mit zwei längeren seitlichen Linien (Seitenlinien) und zwei kürzeren Linien (Schlagmallinie, Laufmallinie) begrenzt wird. Die eine Mannschaft spielt im Lauffeld (Fänger), das andere am Schlagmal (Schläger). Das Ziel der Schlägermannschaft besteht darin, nach dem ausgeführten Schlag mit dem Schlagholz auf den Ball in der Spielzeit so viele ihrer Spieler wie möglich durchlaufen zu lassen (Durchlauf). Dabei bringt jeder Spieler, der die gesamte Strecke durchläuft (zum Laufmal und zurück), seiner Mannschaft Punkte.
Das Ziel des Fängers besteht darin, die gegnerische Mannschaft am Durchlauf zu hindern, indem sie diese mit dem Ball abwerfen (Treffer) und den Ball gültig fangen (gültiger Fang).
Ein Volksport
Hallenschlagball entwickelt viele lebenswichtige körperliche Fähigkeiten: Schnelligkeit, Kraft, Koordinationsfähigkeit, spielerisches Denken, Einfallsreichtum, Teamgeist usw.
In Bezug auf die technischen Elemente ist er im Vergleich zu anderen Mannschaftssportarten die natürlichste und zugänglichste Sportart.
Beim Hallenschlagball werden verschiedene Laufarten eingesetzt: sowohl das normale Laufen in gerader Linie mit maximaler Geschwindigkeit als auch das Laufen mit plötzlichen Richtungswechseln, Stopps, Seitwärtslaufen mit Kreuz- oder Seitwärtsschritten, Rückwärtslaufen sowie Laufen mit gleichzeitiger Ausweichbewegung vor einem geworfenen Ball.
Daher muss der Spieler neben Schnelligkeit auch über ein hohes Maß an Koordinationsfähigkeit verfügen.
